YOGA MAIL ♡ Unbequeme Yogahaltungen


YOGA MAIL

We don't practice yoga to get better at yoga.
We practice yoga to get better at living.


Hallo Reader,

wie geht es dir? Irgendwie merke ich durch die wöchentlichen Yoga Mails jetzt noch mehr, wie schnell die Zeit vergeht. Morgen beginnt nun auch der Juni und somit der erste Sommer-Monat. Freust du dich auch darüber oder ist dir eine andere Jahreszeit lieber?

❊ WENN YOGA ANSTRENGEND WIRD

Heute möchte ich auf ein Thema eingehen, was auch Teil meiner Yogastunden diese Woche war und zwar: anstrengende Asanas und was sie dich lehren können.

Wenn eine Asana schwer wird, merkt man, wie der Körper reagiert. Vielleicht kommt da Ungeduld, der Drang, rauszukommen, die Unruhe im Geist, ein innerer Widerstand und vielleicht auch die beurteilende Stimme, die darüber meckert, dass man es nicht besser kann. In solchen Momenten kannst du durch genaues Hinschauen etwas lernen, denn das ist keine Schwäche, das sind Informationen. Die Yogapraxis selbst erschafft diese Gefühle nicht, sondern sie zeigt dir, was schon in dir ist. Sie zeigt dir, wie du mit schwierigen Momenten umgehst und wie du vor allem in schwierigen Momenten mit dir selbst umgehst.

Gibst du auf? Gehst du über deine Grenzen? Erkennst du deine Grenzen? Verurteilst du dich? Und wenn dir nicht gefällt, was da aufkommt, dann ist das auch eine gute Gelegenheit, es zu ändern.

Jede schwierige Pose im Yoga ist eine Übung für Momente im Leben, die noch kommen werden. Für Momente des Drucks, der Unsicherheit, des Verlusts - für die Situationen im Leben, in denen es darauf ankommt, präsent zu bleiben, auch wenn alles in dir sagt: geh.

❊ MEINE ERFAHRUNG ...

Ich habe das selbst sehr konkret erlebt, während meiner Yogalehrerausbildung. Ein Teil der Ausbildung waren lange Meditationen von manchmal 30 Minuten oder auch 60 Minuten. Irgendwann wurde es ungemütlich, die Knie meldeten sich und der Geist wartete nur noch auf das Ende.

Ich habe dann zwischendurch auch mal aufgehört, mich hingelegt und eine kurz Pause gemacht. Bis ich irgendwann gemerkt habe, dass ich immer dann aufhörte, wenn es schon fast geschafft war, also so 3-5 Minuten vor Ende.

Jedes Mal, wenn ich "aufgab", war ich eigentlich fast am Ziel. Das hat mich beschäftigt. Nicht wegen der Meditation, sondern wegen der Frage, die dann kam: mache ich das auch in anderen Bereichen so? Gebe ich in schwierigen Momenten auf, kurz bevor es vorbei wäre?

Seitdem erinnere ich mich in schwierigen Momenten daran: vielleicht sind es nur noch „drei Minuten“, vielleicht ist es bald geschafft. Und das verändert, wie ich bei der Sache bleibe.

Hast du auch schon so eine Erfahrung gemacht? Welche Pose ist gerade dein Lehrer?

❊ TERMINE IM JUNI

💙 YOGA AM RHEIN​
Samstag, 06.06., 9:30 Uhr (nur bei schönem Wetter)
​→ bitte per Email anmelden (kostenfrei)

🖥 ONLINE YOGA + MEDITATION + JOURNALING über Zoom​
Freitag, 19.06., 18:00 Uhr
​→ bitte per Email anmelden (15€)

📍YIN YOGA im PRIDE LADIES
​
jeden Dienstag, 20:15 Uhr
​(02.06., 09.06., 16.06., 27.06., 30.06.)

📍HOT GENTLE VINYASA YOGA im Holmes Place Provincialplatz​
jeden Donnerstag, 19:30 Uhr
​(11.06., 18.06., 25.06.)

📍KUNDALINI YOGA im Mattenfest​
Sonntag, 10:00 Uhr
​(07.06., 21.06.)

🧘‍♀️ WELT-YOGA-TAG im Mattenfest​
Samstag, 20.06.
13:15 Uhr - Kundalini Yoga​
→ ganztägig verschiedene kostenfreie Yogakurse

Ich freue mich sehr, dich bei einem der Kurse zu sehen.

Viele Grüße & bis bald,

Monika

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Einmal pro Woche schreibe ich dir: über Yoga, Alltag und alles, was mich gerade bewegt. Dazu gibt es eine Monatsaufgabe, alle aktuellen Termine und Dinge, die ich zuerst hier teile, bevor sie auf Social Media landen. Für Menschen, die sich bewusst Zeit für sich nehmen wollen, auch wenn es manchmal nur 11 Minuten sind.

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